Freitag, 9. März 2018

Ein Blick zurück in die Zukunft

Die Piraten in der Regionsversammlung Hannover erhielten 2012 durch einen Stammtisch der Piraten einen Hinweis auf den Leinebogen e.V. und seinen Plan, eine künstliche Seenlandschaft in der Leineaue westlich von Hannover zu erstellen, den Leinebogen-See. 

Wir holten uns Infos von den Piraten vor Ort und haben dann in der Regionsversammlung Hannover eine Anfrage (1) gestellt. Das führte zu einem Bericht in der Presse (P1).
 
Die Antworten haben uns nicht zufriedengestellt, deswegen kam es zur einer zweiten Anfrage (3) und zur zweiten Pressemeldung (P2).

Auf einer Verantstaltung des Leinebogen EV konnte ein Fachmann für Flora und Fauna mir nicht erklären, wie sich sich das Projekt auf die Mikroflora und Mikrofauna auswirken würde. Er schloss nicht aus, das es da zu Veränderungen käme. In welche Richtung konnte er nicht mal andeuten - und wollte es auch nicht. 

Zwischenzeitlich hatte eine andere Fraktion (2) bereits einen Antrag gestellt. Dessen Ziel war die "Regionsversammlung spricht sich für den Erhalt der Naherholungsflächen in ihrer bestehenden Form aus".

Das Ganze begann also mit einer Anfrage der Piraten und endete mit den Anträgen der großen Fraktionen (2,4,5,6,7). Der Leinebogensee wurde nicht gebaut und eine arme angrenzende Kommune  nicht noch zusätzlich mit dem Bau der Infrastruktur belastet für die 2 Familienhäuser und Straßen, die rund um den Leinebogen entstehen sollten.Von den Bootsstegen will ich dabei nicht reden. Diese Kosten wären durch den Steuerzahler zu tragen gewesen, die Erträge hätte der Verein bekommen.

PIRATEN mögen nicht immer die "großen" Anträge stellen. Und schon gar nicht eine Mehrheit dafür finden. Aber sie machen aufmerksam auf Dinge, die niemand anderes auf dem Schirm hat.

So wirken Piraten. 

Quellen:
 [1] Kurzbeschreibung:  
Anfragen an die Region von den Piraten:
1
3
Antrag CDU
2
Antrag SPD
4
Antrag FDP
5
SPD / GRÜNE
6
Gemeinsamer Änderungsantrag CDU/Spd/Grüne
7
Presse
P1
P2

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